Herzlich Willkommen im Forum der KIWi Konferenz

„Wissenschaftskooperationen zwischen „anything goes“ und roten Linien – Zusammenarbeit unter komplexen Rahmenbedingungen gestalten“.

Die öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel „Wissenschaftskooperationen zwischen „anything goes“ und roten Linien – Brauchen wir einen neuen Wertekompass?“ wurde am Mittwoch, den 9. Juni 2021 live gestreamt. Die Aufzeichnung können Sie hier ansehen.

Panel Speaker / Moderation:

Foto: Sebastian Wilke

Prof. Dr. Joybrato Mukherjee

Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD)

Prof. Dr. Joybrato Mukherjee ist seit 2009 Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und seit 2020 Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Bereits von 2012 bis 2019 hatte der Professor für Englische Sprachwissenschaft das Amt des DAAD-Vizepräsidenten inne. Für seine Verdienste um die internationale Kooperation zwischen Hochschulen wurden ihm die Ehrendoktorwürde der Ion Ionescu de la Brad University of Agricultural Sciences and Veterinary Medicine (USAMV) Iasi, Rumänien, und die Ehrendoktorwürde der Ivane-Javakhishvili-Universität Tiflis (TSU) in Georgien verliehen.

Foto: Heide Fest

Prof. Dr. Julia von Blumenthal

Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt Oder

Prof. Dr. Julia von Blumenthal ist seit Oktober 2018 Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Sie ist Politikwissenschaftlerin und war vor ihrem Wechsel an die Viadrina Dekanin der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie ist außerdem Präsidentin des International Network of Universities (INU), einem weltweiten Netzwerk von zehn Universitäten, das globales Engagement in besonderer Weise fördert.

Foto: eoscsecretariat.eu

Susanne Burger

Leiterin der Abteilung „Europäische und internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung“, Bundesministerium für Bildung und Forschung

Susanne Burger ist Juristin und Ostasienwissenschaftlerin. Nach ihrem Eintritt in das BMBF im Jahr 1986 arbeitete sie in unterschiedlichen Bereichen, unter anderem hat sie in über acht Jahren an der Ständigen Vertretung in Brüssel die Verhandlungen zu den großen Bildungs- und Forschungsprogrammen der EU geführt. Seit 2018 leitet sie die internationale Abteilung des BMBF.

Foto: Maurice Weiss

Dr. Andreas Görgen

Leiter der Abteilung „Kultur und Kommunikation“, Auswärtiges Amt

Andreas Görgen ist Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt. Nach seinem Studium an der französischen Ecole Nationale d’Administration wechselte er in den Bereich Filmfinanzierung der öffentlichen Hand. Auf Stationen in der Europaabteilung im Bundeskanzleramt und im Auswärtigen Amt unter Bundesaußenminister Steinmeier folgten 2009 und 2013 Führungspositionen im Energiesektor bei der Siemens AG in Frankreich und Südwesteuropa, bevor er 2014 wieder ins Auswärtige Amt zurückkehrte.

Foto: David Ausserhofer

Thomas May

Generalsekretär, Wissenschaftsrat

Thomas May studierte Neuere Geschichte in Hamburg und München und war von 1987 bis 1995 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) tätig. 1995 wechselte er in die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates. Dort war er fünf Jahre als Referatsleiter tätig und wurde stellvertretender Generalsekretär. Von 2003 bis 2008 war May Kanzler der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Seit 1. Februar 2009 ist Thomas May Generalsekretär des Wissenschaftsrates.

Foto: Oana Popa-Costea

Prof. Dr. Andreas Zaby

Präsident der Hochschule Wirtschaft und Recht Berlin

Prof. Dr. Andreas Zaby ist seit April 2016 Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin. Er lehrt dort seit 2008 Internationales Management, Innovations- und Technologiemanagement sowie Entrepreneurial Finance. Er ist zudem Vorsitzender der UAS7 e.V., einem Bündnis von sieben führenden, forschungsorientierten Fachhochschulen in Deutschland mit Auslandsgeschäftsstellen in New York und Brasilien, Vorstandsmitglied des DAAD, des Asien-Pazifik-Forums Berlin und des Beirats für Entwicklungszusammenarbeit des Senats von Berlin.  

Foto: DAAD/Saenger

Dr. Kai Sicks

Generalsekretär, Deutscher Akademischer Austauschdienst

Dr. Kai Sicks studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Frankfurt/Main, Köln und Wien und promovierte 2008 in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft. Von 2008 bis 2013 koordinierte Herr Sicks am Gießener International Graduate Center for the Study of Culture (GCSC) ein europäisches Promotionsnetzwerk in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Mit dem Wechsel an die Universität Bonn im Jahr 2013 übernahm Herr Sicks die Geschäftsführung des Bonner Graduiertenzentrums und ab 2017 die Leitung des Dezernats Internationales. In diesem Amt war er u.a. mitverantwortlich für die Ausarbeitung der Exzellenzstrategie der Universität Bonn.
Am 1. April 2021 hat Herr Sicks das Amt als Generalsekretär des DAAD angetreten.

Foto: Privat

Dr. Jan-Martin Wiarda

Journalist für Bildung & Wissenschaft

Dr. Jan-Martin Wiarda, Jahrgang 1976, ist freier Journalist und Blogger für Bildung und Wissenschaft. Von Januar 2013 bis Juli 2015 war er Leiter Kommunikation und Medien und Pressesprecher der Helmholtz-Gemeinschaft. Von 2004 bis 2012 war Wiarda Redakteur und zuletzt stellvertretender Leiter des Bildungsressorts „Chancen“ der Wochenzeitung „DIE ZEIT“. Er studierte Politologie, Volkswirtschaft und Soziologie in München, besuchte dort die Deutsche Journalistenschule und wechselte dann an die University of North Carolina at Chapel Hill, USA, wo er sein Journalismusstudium fortsetzte.

Wissenschaftskooperationen zwischen „anything goes“ und roten Linien – Zusammenarbeit unter komplexen Rahmenbedingungen gestalten

Politische Einflussnahme, nationalistische Tendenzen, einseitiger Wissensabfluss oder eine schwierige Sicherheitslage vor Ort: Forschende und Lehrende müssen sich in internationalen Wissenschaftskooperationen verstärkt in herausfordernden Kontexten bewegen, sich mit dem Wert und mit Grenzen internationaler Kooperationen in Forschung, Lehre und Transfer, aber auch darüber hinaus, auseinandersetzen. Die öffentliche Debatte über den Stellenwert von Wissenschaftsfreiheit und Internationalisierung hat an Fahrt aufgenommen. Gleichzeitig steigt der Bedarf nach Orientierung, nach Einordnung und Umgang mit den genannten Herausforderungen an deutschen Hochschulen.

Moderiert von Dr. Jan-Martin Wiarda diskutieren hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wissenschaft, wie die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit auch unter komplexen Rahmenbedingungen kompetent gestaltet werden kann. Eingeleitet wird die Debatte durch ein Begrüßungsstatement von DAAD-Präsident Professor Joybrato Mukherjee sowie durch drei kurze Lageberichte der DAAD-Außenstellen in Kairo, Moskau und Peking. Das Schlusswort spricht der Generalsekretär des DAAD, Dr. Kai Sicks.

Folgende Fragen stehen im Zentrum der Diskussion:

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Weiterführende Informationen:

KIWi Kompass: Keine roten Linien - Wissenschaftskooperationen unter komplexen Rahmenbedingungen

Agieren Sie mit Ihren Kooperationen in einem volatilen Umfeld oder planen Sie internationale Projekte unter erschwerten Bedingungen? Wollen Sie mehr über die kriteriengeleitete Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern erfahren?  Worauf ist in schwierigen Kontexten zu achten? Welche Fragen stellen sich und woher sind gut zusammengefasste, aktuelle Informationen zu beziehen?

Das Kompetenzzentrum Internationale Wissenschaftskooperationen (KIWi) richtet sich mit dem neuen „KIWi Kompass“ an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. Die Publikation präsentiert ein Kriterienraster, auf dessen Grundlage Chancen und Risiken wissenschaftlicher Kooperationen unter komplexen Rahmenbedingungen besser analysiert werden können. Dieses Dokument soll in den kommenden Monaten im Austausch mit Hochschulen und Expertinnen und Experten kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Chancen und Risiken wissenschaftlicher Kooperationen abwägen - DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst

„Keine roten Linien“: So heißt der neue Kompass des DAAD-Kompetenzzentrums Internationale Wissenschaftskooperationen (KIWi). DAAD-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und Dr. Julia Linder vom KIWi erläutern im Gespräch, warum internationale Kooperationen differenziert betrachtet werden müssen und welche Hilfestellung der KIWi Kompass bietet.

Das Wunder einer freien Gesellschaft schützen - DAAD - Deutscher Akademischer Austauschdienst

Mit dem Hilde Domin-Programm fördert der DAAD gefährdete Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden weltweit. In Zusammenarbeit mit Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen will er deren Engagement für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte unterstützen.

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